Politik»Ich wünsche mir, dass meine letzten Lebensjahre nicht so werden wie meine ersten«

Aus Heft 20/25

Lesezeit: 15 Min.

Blick zurück, aber auch nach vorn: der zweimalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering.
Blick zurück, aber auch nach vorn: der zweimalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering. Armin Smailovic

Franz Müntefering hat als Kind den Zweiten Weltkrieg erlebt. Nun wurde er 85. Ein Gespräch über Alterssturheit und Altersweisheit, die Zukunft unserer Demokratie und darüber, was die SPD trotz allem richtig gemacht hat.

Interview von Tobias Haberl Fotos von Armin Smailovic

Ein Interview bei sich zu Hause? Nein, das möge er nicht so gern, hatte Franz Müntefering am Telefon gesagt. Also ein neutraler Treffpunkt: die »Pan Am Lounge« in Berlin-Charlottenburg, eine im Mid-Century-Stil gehaltene Bar samt Konferenzraum und Dachterrasse. Hier saß Willy Brandt regelmäßig mit Zigarre und Brandy im Kaminzimmer – oft gemeinsam mit Ludwig Erhard. Ein halbes Jahrhundert später kommt Franz Müntefering im Anzug mit standesgemäß roter Krawatte. Er trinkt Wasser und zeigt während des knapp dreistündigen Gesprächs zu keinem Zeitpunkt Ermüdungserscheinungen.

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