PolitikTäuschungsmanöver

Aus Heft 18/19

Lesezeit: 15 Min.

Scheinbare Nachrichtenseiten sind oft erst bei genauem Hinschauen als Propagandakanal erkennbar.
Scheinbare Nachrichtenseiten sind oft erst bei genauem Hinschauen als Propagandakanal erkennbar. Brian Stauffer

Viele Politiker fürchten, dass Desinformationskampagnen im Internet die Europawahl beeinflussen könnten. Dabei gibt es solche Bedrohungen seit Jahrzehnten – ebenso wie mögliche Lösungen.

Von Hannes Grassegger und Till Krause Illustrationen: Brian Stauffer

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Das Lachen seines Publikums war Jan Böhmermann sicher, als er in seiner ZDF-Sendung Neo Magazin Royale am 28. März 2019 ein Video von Jean-Claude Juncker zeigte. Darin ist zu sehen, wie der EU-Kommissionspräsident einer blonden Frau – der EU-Vize-Protokollchefin Pernilla Sjölin – zur Begrüßung durch die Haare wuschelt. Böhmermanns Kommentar: »Man darf Europa kritisieren, etwa fürs Menschen-im-Mittelmeer-ersaufen-Lassen. Oder, ähnlich grausam, für Jean-Claude Junckers Art zu flirten.«

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