PolitikEin Bild von einer Frau

Aus Heft 23/17

Lesezeit: 16 Min.

Die Farbe ihrer Dienstlimousine hat Nahles bestimmt. Wenn sie kann, sitzt sie auch selbst hinter dem Steuer.
Die Farbe ihrer Dienstlimousine hat Nahles bestimmt. Wenn sie kann, sitzt sie auch selbst hinter dem Steuer. Foto: Andy Kania

Nach vier Jahren als Ministerin für Arbeit und Soziales überzeugt die SPD-Spitzenpolitikerin Andrea Nahles selbst politische Gegner. Die meisten Deutschen aber wollen sie einfach nicht mögen. Sie sagt, den Kampf um ihr Image habe sie aufgegeben. Eine gute Idee?

Von Thomas Bärnthaler

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Ein Junisonntag 2016, Schliersee. Andrea Nahles sitzt in der Hütte der Schliersbergalm und bestellt ein Weißbier: »Macht man doch hier so, oder?« Ihre Wangen sind rot, sie wirkt geschafft. Regelmäßig lädt die Bayern-SPD Parteiprominenz zur »Bergauf-Tour« ein. Wandern mit den Profis. Diesmal musste die Bundesministerin für Arbeit und Soziales ran. Eine Dreiviertelstunde ist sie mit Vertretern der hiesigen Landesgruppen durch den Nieselregen den Berg hinaufgestapft.

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