Natur»Pflanzen wollen in eine Pflanzengemeinschaft, das sind soziale Wesen«

Lesezeit: 7 Min.

Foto: Vincent Erhart / Unsplash

Kann man einen lebendigen Garten oder Balkon haben, ohne dass die komplette Freizeit dafür drauf geht? Ja, wenn man die Natur machen lässt, sagt die Permakultur-Expertin und Gartenbauerin Ulrike Windsperger. Sie erklärt, welche Pflanzen sich guttun und welche man lieber voneinander trennt – und welche auch Schatten gut vertragen.

Interview: Ingrid Hügenell

SZ-Magazin: Ich hätte gerne einen lebendigen Garten, gerne mit ein bisschen Gemüseanbau, aber ohne übermäßig viel Arbeit. Fachleute wie Sie raten in so einem Fall dazu, dem Prinzip der Permakultur zu folgen. Was genau ist das?
Ulrike Windsperger: In erster Linie eine Philosophie. Ich betrachte den Garten als Ökosystem, als Lebensraum, in dem ich keine Feinde habe. Alles hat darin seine Berechtigung. Den Begriff hat Bill Mollison 1975 geprägt, er kommt von »permanent« und »agriculture« und bedeutet »dauerhafte Landwirtschaft« oder »dauerhafter Gartenbau«. Mit der richtigen Auswahl an Pflanzen kann man ganzjährig ernten und trotz wenig eigenem Energieaufwand große Erfolge beim Gärtnern haben.

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