Mode»Schuhe beeinflussen unsere Haltung, und unsere Haltung beeinflusst unsere Psyche«

Aus Heft 36/26

Lesezeit: 7 Min.

Keine Leisetreterin: Die Schweizerin Nina Christen zwischen einigen ihrer Entwürfe.
Keine Leisetreterin: Die Schweizerin Nina Christen zwischen einigen ihrer Entwürfe.
Foto: Dmitry Kostyukov

Heute würde Carrie Bradshaw in »Sex and the City« nicht Schuhe von Manolo Blahnik, sondern von Nina Christen tragen. Die Schweizerin ist die begehrteste Schuh­designerin der Modewelt – auch weil nun endlich mal eine Frau Schuhe für Frauen entwirft.

Interview von Silke Wichert

SZ-Magazin: Frau Christen, die berühmtesten Luxusmarken für Schuhe heißen Salvatore Ferragamo, Manolo Blahnik, Christian Louboutin – eigentlich doch ein Treppenwitz der Geschichte, dass ausschließlich Männer Schuhe für Frauen entwerfen, meist mit sehr hohen Absätzen?
Nina Christen: Tatsächlich spielt das für mich eine große Rolle: Ich bin eine Frau und ich mache Schuhe für Frauen. Ich arbeite viel, also muss ich ein Paar Schuhe jeden Tag und viele Stunden lang tragen können.

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