Mode»Es fällt immer leichter, sich die Apokalypse auszumalen«

Aus Heft 28/22

Lesezeit: 10 Min.

Es gibt viele gute Geschichten in der Modewelt, aber die von Gabriela Hearst ist eine der auffälligsten: Gaucho-Wurzeln, Glamour, Geld, Erfolg – und viel Idealismus.
Es gibt viele gute Geschichten in der Modewelt, aber die von Gabriela Hearst ist eine der auffälligsten: Gaucho-Wurzeln, Glamour, Geld, Erfolg – und viel Idealismus. Zoë Ghertner

Gabriela Hearst wuchs als Tochter einer Rodeo-Reiterin in Uruguay auf. Heute ist sie Kreativdirektorin von Chloé und eine der wichtigsten Stimmen der Mode. Sie nutzt sie, um vor der Klimakrise zu warnen. Ein Gespräch.

Interview: Silke Wichert Foto: Zoë Ghertner

Im Empfangsbereich bei Chloé in Paris hängen Schwarz-Weiß-Porträts aller bisherigen Desig­nerinnen und Designer des Hauses: das der Grün­derin Gaby Aghion, Stella McCartney, Phoebe Philo, und natürlich Karl Lagerfeld. Und jetzt sie: ­Gabriela Hearst. Die heute 45-Jährige übernahm Ende 2020 die kreative Leitung des französi­schen Labels. Gleichzeitig führt sie erfolgreich ihr eigenes Label in New York weiter und verwaltet aus der Ferne noch die Ranch ihres verstorbenen Vaters in Uruguay. Zeit hat sie eigentlich nie. Vielleicht redet sie deshalb so schnell und viel, ihre Stimme mit südamerikanischem Akzent scheint sich immer am Rande der Heiserkeit zu bewegen. Zum Interview erscheint sie mit leicht zerzauster Flechtfrisur und fällt einem erst mal um den Hals: »Hi, ich bin Gabi.«

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