ModeTanz aus der Reihe

Aus Heft 10/20
»Ich fühle einfach, was passiert, und mein Körper bringt die Empfindung auf ­Papier«, sagt die ­gebürtige Schweizerin Denervaud gegen­über dem SZ-Magazin.
»Ich fühle einfach, was passiert, und mein Körper bringt die Empfindung auf ­Papier«, sagt die ­gebürtige Schweizerin Denervaud gegen­über dem SZ-Magazin. Volantkleid von Roksanda.

Jedes Bild eine Per­formance: Die in Paris lebende Bewegungskünstlerin ­Caroline ­Denervaud malt mit ­ihrem ganzen Körper. Für das SZ-Magazin hat sie dabei die Mode der Saison getragen.

Fotos und Filme: Eva Baales Styling: Caroline Bucholtz

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Die Fotografin Eva Baales hat Caroline Denervaud während des Fotoshootings auch gefilmt – auf Super 8. Die außergewöhnlichen Ergebnisse sehen Sie hier: 

Caroline Denervaud I SZ-Magazin
Denervaud III SZ-Magazin

Foto-Assistenz: Quentin Chamard-Bois; Styling-Assistenz: Kira März; Haare: Sachi Yamashita/Agence Saint Germain; Make-up: Samuel Ruffin Hendrix/Agence Saint Germain

»Kleider beeinflussen, wie ich mich bewege«, erklärt Denervaud.
»Kleider beeinflussen, wie ich mich bewege«, erklärt Denervaud. Blazer mit Federapplikation, von Dries Van Noten. Schwarzer Rock mit Volants und gepunkteter Rock darunter, beide von Max Mara.
Häkelkleid von Salvatore Ferragamo. Seidenkleid darunter von Chloé. Transparentes Top von Acne Studios. Weiße Strumpfhose von Kunert.
Denervaud sagt, beim Malen denke sie nicht. Daher sei sie am Ende oft selbst davon überrascht, was ihr Körper zu sagen hatte.
Denervaud sagt, beim Malen denke sie nicht. Daher sei sie am Ende oft selbst davon überrascht, was ihr Körper zu sagen hatte. Fransenkleid von Joseph. Seidenstrümpfe von Falke.
Als Kind träumte Denervaud vom Tanzen als Beruf. Ihr Studium am renommierten Laban Centre in London brach sie nach einer Knie­verletzung ab – auch, weil sie sich von den Choreografien ein­geengt fühlte. »Heute sehe ich mich nicht als Tänzerin. In meinen Bewegungen fühle ich mich viel freier«, sagt sie.
Als Kind träumte Denervaud vom Tanzen als Beruf. Ihr Studium am renommierten Laban Centre in London brach sie nach einer Knie­verletzung ab – auch, weil sie sich von den Choreografien ein­geengt fühlte. »Heute sehe ich mich nicht als Tänzerin. In meinen Bewegungen fühle ich mich viel freier«, sagt sie. Kleid von Akris. Kniestrumpf von Max Mara.
Zum Ende der Arbeit hin könne sich jedesmal noch alles ändern, sagt Denervaud: »Manchmal male ich so lange weiter, bis die ersten Linien unsichtbar werden.«
Zum Ende der Arbeit hin könne sich jedesmal noch alles ändern, sagt Denervaud: »Manchmal male ich so lange weiter, bis die ersten Linien unsichtbar werden.« Kleid aus Seide und Leder, von Tod’s. Kurzärmeliger Strick­pullover darunter von Michael Kors Collection.
Farbpsychologie: Mit Pink, Rot und Orange, sagt Denervaud, fühle sie sich so geborgen, dass sie alles um sich herum vergesse.
Farbpsychologie: Mit Pink, Rot und Orange, sagt Denervaud, fühle sie sich so geborgen, dass sie alles um sich herum vergesse. Samtjumpsuit von Balenciaga. Weiße Strumpfhose von Falke.
Die Ruhe selbst: »Ich liebe Stille«, sagt Denervaud. »Nur ab und an brauche ich Musik als Unterstützung.«
Die Ruhe selbst: »Ich liebe Stille«, sagt Denervaud. »Nur ab und an brauche ich Musik als Unterstützung.« Kleid von Proenza Schouler. Transparenter Handschuh von Thomasine. Seidenstrumpfhose von Wolford. Sandalen von Véronique Leroy.
Seidenbluse und Sandalen, beides von Bottega Veneta. Asymmetrischer Strickpullover von Givenchy. Transparente Hose von Giorgio Armani.
Kleid privat. Strumpf­hose von Kunert.
Die ersten Linien, sagt Denervaud, male sie fast immer im Liegen. »Meine Beine sind riesige Pinsel. Mit ihnen erschaffe ich perfekte Kreise.«
Die ersten Linien, sagt Denervaud, male sie fast immer im Liegen. »Meine Beine sind riesige Pinsel. Mit ihnen erschaffe ich perfekte Kreise.« Bluse, Seidenhose, Rock, Fesselbänder und Sandalen, alles von Véronique Leroy. Seidenstrümpfe von Falke.
Kleid von Jil Sander.
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