Bauernproteste»Landwirtschaft heißt, die Welt retten, Schreiben, sich selbst retten«

Aus Heft 33/24

Lesezeit: 13 Min.

Das Interview war für Reinhard Kaiser-Mühlecker eine kurze Unterbrechung der Hofarbeit.
Das Interview war für Reinhard Kaiser-Mühlecker eine kurze Unterbrechung der Hofarbeit. Fotos: Matthias Ziegler / Soothing Shades

Als Schriftsteller und Landwirt war Reinhard Kaiser-Mühlecker während der Bauernproteste ein gefragter Interviewpartner. Wer ist der Mann, der Buchpreise gewinnt und doch lieber Schweine mästet? Der die Wut der Bauern versteht und zugleich ihre Kurzsichtigkeit kritisiert?

Von Tobias Haberl Fotos von Matthias Ziegler

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Eigentlich sollte es diesen Text nicht geben, und die Fotos auch nicht. Seit Jahren wird Reinhard Kaiser-Mühlecker von Journalisten gefragt, ob sie ihn auf seinem Hof besuchen dürften. Ein Schriftsteller, der Landwirt sei, das sei doch inte­ressant, da gebe es doch einiges zu besprechen, allein die Lebenswelten, tagsüber Schweinestall, abends Literaturhaus – Kaiser-Mühlecker hat immer abgesagt. Begründung: »Meine Aufgaben sind das Wirtschaften und das Bücherschreiben, nicht die Selbstdarstellung.« Warum er diesmal eine Ausnahme macht? »Der Verlag hat mich darum gebeten.«

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