Richard Ford über John Banville

Richard Ford, 80, lebt in Montana und New Orleans. Seine besten Bücher handeln vom Sportreporter und späteren Immobilienmakler Frank Bascombe, auch sein jüngstes: Valentinstag.
Foto: Leonardo Cendamo/Getty ImagesIch glaube, er hat eine heimliche Schwäche für solche Etablissements; für ihn muß das gleichsam der Inbegriff seines Englandideals gewesen sein, genau wie für Felix Hartmann – die Pferdegeschirre dort, die Dartscheiben, die rotbäckigen, krawattentragenden Wirte, die in meinen Augen allesamt so ausschauten wie der lustige Kumpel, der seine Frau oben im Badezimmer fröhlich in Salzsäure stecken würde.Der Unberührbare, John Banville, übersetzt von Christa Schuenke
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»Es ist ziemlich grausam, das von einem Schriftsteller zu verlangen. Wenn ich anfange, die Bücher meiner liebsten Satz-Macher durchzublättern, dann gibt es da nur großartige Sätze. Ich suche beinahe willkürlich einen aus – auch wenn ich genauso 35 andere wählen könnte. John Banville. Alice Munro. James Salter. Und so weiter und so fort. Aber ich wähle Banville und diesen Satz aus seinem Meisterwerk Der Unberührbare von 1997.
