Wer aufregende elektronische Clubmusik hören will, muss ins queere Nachtleben eintauchen. Diese Regel ist so alt wie die elektronische Clubmusik selbst. Der Disco-Sound der Siebzigerjahre, die House-Musik der Achtziger – viele Stile wurden an Orten geboren, die abseits der weißen, heterosexuellen Durchschnittskultur lagen. In Clubs wie der »Paradise Garage« in New York oder dem »Warehouse« in Chicago zum Beispiel. Auch das Berliner Nachtleben wäre ohne queere Subkultur anders, vermutlich sehr viel langweiliger. Ohne »Berghain«. Ohne »KitKatClub«.
Als Hommage an den hervorragenden Musikgeschmack dieser Clubwelt haben wir in einer queeren Berliner Nachtleben-Institution um eine Playlist des DJ gebeten: im »Ficken 3000«. In diesem Kreuzberger Club lebt musikalisch der Disco-Geist der Siebzigerjahre weiter. Im Keller gibt es einen Darkroom. Die DJs sind keine Stars, trotzdem ist der Laden fast jeden Abend rappelvoll, mit bis zu rund 300 Gästen. Der DJ, bei dem die Leute dauernd ihre Handys in Luft halten, um mit einer Musikerkennungs-App herauszufinden, welcher Song gerade gespielt wird, heißt Matteo Sforza, Künstlername Jungle Mind, ein Italiener, der in Berlin lebt. Er hat für uns die Playlist auf dieser Seite zusammengestellt und kommentiert.
Musik ist Freiheit, Musik ist Liebe. Man sagt das so. Denn es ist wahr.
ANDY STOTT — New Romantic
»Bester Song, um früh morgens noch einmal zu tanzen.«
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RED AXES — Sun My Sweet Sun
»Bester Song, um Herzen mit Liebe zu füllen.«
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FATBOY SLIM & RIVA STARR (FEAT. BEARDYMAN) – Eat, Sleep, Rave, Repeat
»Bester Song, um den Dancefloor zu füllen.«
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ALEJANDRO PAZ & LA MVERTE — Where Is the Line
»Bester Song, um loszulassen.«
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AUTARKIC — I Know
»Bester Song, um sich sexy zu fühlen.«
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FRANCIS BEBEY — Forest Nativity
»Bester Song, um in eine verträumte Stimmung zu kommen.«
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MOSCOMAN — Mexican Cola Bottle Baby
»Bester Song, um sich im Club wie im Sonnenschein zu fühlen.«
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M.IN & PETE KALTENBURG — Better You (Dosem Remix)
»Bester Song, um zu küssen, während man tanzt.«
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