Liebe und Partnerschaft»Für uns war das Wichtigste, dass wir zusammen für eine Sache kämpfen«

Aus Heft 11/25

Lesezeit: 5 Min.

Im Winter geht die Sonne über Madrid erst spät auf, dann starten Francisca und Lorenzo gemächlicher in den Tag. Im Sommer müssen sie früher raus.
Im Winter geht die Sonne über Madrid erst spät auf, dann starten Francisca und Lorenzo gemächlicher in den Tag. Im Sommer müssen sie früher raus. Fotos: Joseph Fox

Jeden Morgen sehen sich Francisca und Lorenzo zusammen schweigend den Sonnenaufgang an, seit 15 Jahren. Warum das für die beiden nach jahrzehntelanger Ehe viel mehr ist, als ein romantisches Ritual. 

Von Maria Sprenger

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Ein alter, silberner Opel, am staubigen Rand der Landstraße geparkt. Jeden Morgen. Mal in der Einfahrt, die zu einem Pferdehof führt, mal in einer von Graffiti beschmierten Steinen umrandeten Parkausbuchtung ein paar Meter weiter. Mal auf dem kleinen Sandhügel am Rande des Feldes, mal in der Einfahrt einer Finca auf der anderen Straßenseite. Immer zur gleichen Zeit, frühmorgens, zum Sonnenaufgang. Immer der Sonne zugewandt. Und der Skyline von Madrid, die man von dieser Landstraße, die im Norden aus der Stadt herausführt, besonders schön sehen kann.

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