Liebe und Partnerschaft»Die Fantasie muss eindeutig vom Wunsch unterschieden werden«

Lesezeit: 9 Min.

Foto: Cultura Creative Getty Images

Sex mit Bauarbeitern oder unter Wasser, den Partner fesseln oder dominiert werden: Sexuelle Fantasien machen nicht nur Lust, sie können auch ein Zugang zu inneren Konflikten sein. Vier Frauen erzählen von ihren Träumen, eine Sexualtherapeutin ordnet diese ein.

Von Bianca Nawrath

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Lust ist ein Gefühl, ein Verlangen, aber auch ein Ausdruck von Selbstbestimmung: Ich darf wollen. Ich darf genießen. Ich darf Nein sagen. Lust entsteht da, wo wir uns sich und wohl fühlen. Sie lässt sich wecken, fördern, aber nie erzwingen. Gerüche, Musik, Naturerlebnisse, gutes Essen, Filme, Berührungen, ein Tanz, ein Spiel, Überraschungen, geteilte Freude, all das kann Lust auslösen. Aber manchmal reicht auch eine Fantasie.

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