Liebe und PartnerschaftDer Beziehungsfeind Nr. 1

Lesezeit: 6 Min.

Auch eine klare Nachricht – wer sich lieber mit dem Handy beschäftigt als mit dem Partner, sagt ganz deutlich: Ich bin gar nicht richtig bei dir.
Auch eine klare Nachricht – wer sich lieber mit dem Handy beschäftigt als mit dem Partner, sagt ganz deutlich: Ich bin gar nicht richtig bei dir. Foto: istock

Warum bekommt das Smartphone von der Partnerin mehr Aufmerksamkeit als man selbst? Und was treibt der Partner da so unglaublich Wichtiges? Was die digitale Eifersucht mit der Liebe macht – und wie man sich wieder so nah kommt, dass kein Handy mehr dazwischen passt.

Von Stefanie Rüggeberg

A

An manchen Tagen bin ich schon in den ersten Sekunden unseres Wiedersehens bedient. Dann, wenn mein Freund mit diesem leicht gesenkten Blick vor meiner Tür steht und seine Finger eifrig tippen, während er kurz aufsieht, um zu lächeln und »Hab’s gleich« zu sagen. Und erst recht, wenn ich bei der anschließenden Umarmung immer noch den Störenfried in seiner Hand fühle. Das Smartphone ist in modernen Beziehungen ein Objekt der Eifersucht. Vor einigen Jahren kam eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid sogar zu dem Ergebnis, dass jeder dritte Deutsche argwöhnischer auf die Zeit schaut, die der Partner oder die Partnerin mit dem Handy verbringt, als auf andere Männer oder Frauen.

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