Liebe und PartnerschaftWie schreibt man eine Liebes-Nachricht, die der andere ewig aufhebt?

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Die Digitalisierung hat den Liebesbrief nicht abgeschafft, sie hat ihn verändert, sagt die Germanistik-Professorin Eva Lia Wyss.
Die Digitalisierung hat den Liebesbrief nicht abgeschafft, sie hat ihn verändert, sagt die Germanistik-Professorin Eva Lia Wyss. Foto von Maskot/Getty Images

Die Sprachwissenschaftlerin Eva Lia Wyss hat fast 70.000 Liebesbriefe gesammelt. Hier erzählt sie, was man von historischen Liebeserklärungen für die nächste Liebes-SMS lernen kann. Und warum die KI schöne, aber nicht gute Liebesbriefe schreibt.

Interview von Tom Gath

SZ-Magazin: Frau Wyss, was ist für Sie ein Liebesbrief?
Eva Lia Wyss: Viel mehr, als man zunächst denkt. Ich fasse darunter nicht nur die pathetischen Bekenntnisse aus der Anfangsphase einer Liebe. Mich interessieren alle Briefe, in denen Paarbeziehungen verhandelt werden. Also auch Krisenbriefe, Bilanzbriefe, Rückholbriefe …

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