FamilieVom jahrelangen Schmerz, kein Kind zu kriegen

Lesezeit: 15 Min.

Sie sind noch jung, Anfang 30 und gesund – und warten doch jeden Monat aufs Neue vergeblich darauf, schwanger zu werden. 
Sie sind noch jung, Anfang 30 und gesund – und warten doch jeden Monat aufs Neue vergeblich darauf, schwanger zu werden.  Foto: Carsten Beier

Jeden Monat neue Hoffnung, die immer wieder enttäuscht wird. Tausende Euro für die Kinderwunschbehandlung, vergebens. Unser Autor erzählt, was die ungewollte Kinderlosigkeit für seine Frau und ihn bedeutete – und wie sie es geschafft haben, daran nicht zu zerbrechen.

Von Marcus Ertle

I

»Ich will kein trauriges Leben führen.« Das sagt mir Felicitas* am Telefon, nachdem sie erzählt hat, dass unser erster Versuch der Kinderwunschbehandlung gescheitert ist. Nach dem Anruf sitze ich weinend auf einer Bank vor der Stadtbücherei. Dieser Satz – Wir wollen kein trauriges Leben führen – wird zu meinem Mantra und meinem Rettungsring. An ihm halte ich mich in den nächsten Jahren fest.

Zur Startseite

Mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: