Also, wie ist das nun mit älteren Menschen und ihrer Sexualität? Trotz der Offenheit, mit der in unserer Gesellschaft inzwischen über sexuelle Belange geredet wird, haftet diesem Thema weiter etwas Schamhaftes an, und in vielen Köpfen steckt die Vorstellung, dass das Sexleben der meisten Menschen einer Art natürlicher Verlaufskurve folge: hohe Aktivität in jüngeren Jahren, danach ein stetiges Sinken, bis die Kurve irgendwann verflacht. »Das stimmt so einfach nicht«, sagt die Sexualtherapeutin Christiane Jurgelucks. Eine Studie des Sexualforschers Gunter Schmidt und anderen habe gezeigt, dass die Frage, wie häufig Paare Sex haben, viel stärker von der Beziehungsdauer abhänge als vom Alter: 60- oder 70-Jährige, die erst zwei Jahre zusammen sind, gingen häufiger miteinander ins Bett als 30-Jährige, die fünf Jahre zusammen sind.
Liebe und PartnerschaftSechs Gründe, warum Sex manchmal erst ab 50 richtig gut wird
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Die Paartherapeuten Christiane und Andreas Jurgelucks erklären, wie man im Alter zu einer erfüllten Sexualität findet – und warum manche Probleme auf dem Weg dahin ältere Menschen sogar weniger betreffen als jüngere.
Protokoll: Johannes Waechter
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