Liebe und Partnerschaft»Es wäre nicht zeitgemäß, Liebe am Arbeitsplatz zu verbieten«

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War in Zeiten ohne Maskenpflicht und Home-Office leichter: sich im Büro vergucken oder wenigstens mal am Kaffeeautomaten flirten.
War in Zeiten ohne Maskenpflicht und Home-Office leichter: sich im Büro vergucken oder wenigstens mal am Kaffeeautomaten flirten. Foto: istock/pixelfit

Wenn sich Job und Gefühle vermischen, tun sich einige Fallstricke auf. Was sollten Paare oder Menschen, die vielleicht eins werden wollen, im beruflichen Kontext beachten? Und welche Grenzen sind am gemeinsamen Esstisch wichtig? Ein Leitfaden in sieben Schritten. 

Von Julia Hägele

A

Anja war bei ihrem Arbeitgeber, einem großen Kulturverein, für die Unternehmenskommunikation zuständig, unter anderem stellte sie neue Mitarbeiter im Intranet vor. Als Florian ein Volontariat antrat, fiel er ihr gleich auf. Heute sind sie verheiratet und haben einen sechs Monate alten Sohn. Sie zogen in eine andere Stadt, und jetzt arbeiten beide wieder beim selben Arbeitgeber – allerdings einem anderen als zuvor. Wenn Anja heute darüber spricht, wie sie und Florian sich kennenlernten, nimmt man ihr ab, dass ein Beziehungsbeginn auch im Büro klappen kann, ohne dass sich Arbeit und Liebe ungut verkeilen. Aber so ideal läuft es natürlich nicht immer. Der Job und die Liebe, das ist mitunter ein heikles Feld.

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