Liebe und Partnerschaft»Liebe wird oft auf Romantik reduziert«

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Ist es schon Liebe, einen Moment der Verbundenheit mit einer Nachbarin, einem Freund oder gar einer Fremden zu erleben? Die US-Wissenschaftlerin Fredrickson bejaht das. Zum Glück lässt sich Offenheit lernen.
Ist es schon Liebe, einen Moment der Verbundenheit mit einer Nachbarin, einem Freund oder gar einer Fremden zu erleben? Die US-Wissenschaftlerin Fredrickson bejaht das. Zum Glück lässt sich Offenheit lernen. Foto: Getty Images

Dabei versteht die Wissenschaft viel mehr unter der Emotion, sagt die Psychologie-Professorin Barbara L. Fredrickson. Wie wir Liebe schon in kleinen Alltagsbegegnungen empfinden können – und warum das insbesondere Singles gesünder und glücklicher macht.

Interivew: Christopher Ferner

F

Frau Fredrickson, wie definieren Sie als Emotionsforscherin »Liebe«?
Barbara L. Fredrickson: Für viele Menschen bedeutet Liebe, diese eine Person zu finden, mit der sie den Rest ihres Lebens verbringen wollen, dieses starke Gefühl, das wir gegenüber unserem vermeintlichen Seelenverwandten empfinden. Liebe wird somit oft auf Romantik reduziert. Diese Vorstellung von Liebe schließt beispielsweise Singles aus und ist daher stark eingrenzend. Geht man wissenschaftlich an Liebe heran, weitet sich der Begriff.

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