Liebe und Sucht»Kann es sein, dass du ein Alkoholproblem hast?«

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André Wünsch, 53, und Melanie Giebel, 52 
André Wünsch, 53, und Melanie Giebel, 52  Foto: privat

Als sich André Wünsch und Melanie Giebel kennenlernten, trank er heimlich bis zu vier Flaschen Wein am Abend. Irgendwann bemerkte sie seine Sucht und sprach ihn an. Hier erzählt das Paar, wie es gelingen kann, den Partner dabei zu unterstützen, vom Alkohol loszukommen.

Protokoll: Lara Voelter

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Häufig beginnt es harmlos. Ein Glas Wein oder eine Zigarette zum Abschalten nach einem anstrengenden Tag. Zwei, oder drei, wenn das Stresslevel besonders hoch war. Und irgendwann gehören Alkohol, Zigaretten oder andere Suchtmittel dazu, täglich. Aus Genuss wird Betäubung, aus Gewohnheit schließlich Zwang. In Hinblick auf Alkohol ist Deutschland im internationalen Vergleich ein Hochkonsumland. Eine Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI) hat ergeben, dass fast jede dritte erwachsene Person mit drei oder mehr alkoholischen Getränken pro Woche ein Konsumverhalten aufweist, das mit einem moderaten oder hohen Krankheitsrisiko einhergeht. Dem Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung zufolge liegt bei etwa neun Prozent der Bevölkerung zwischen 18 und 64 Jahren ein Missbrauch oder eine Abhängigkeit von Alkohol vor.

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