Leben und GesellschaftAuf großen Spuren wandern

Aus Heft 35/19

Lesezeit: 5 Min.

Die »charakterlichen, geistigen und politischen Voraussetzungen« Helmut Kohls beeindruckten Franz Josef Strauß nicht besonders. Aber immerhin waren die Voraussetzungen für gemeinsame Wanderungen gegeben.
Die »charakterlichen, geistigen und politischen Voraussetzungen« Helmut Kohls beeindruckten Franz Josef Strauß nicht besonders. Aber immerhin waren die Voraussetzungen für gemeinsame Wanderungen gegeben. Foto: Richard Schulze-Vorberg/ Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Wenn die Mächtigen der Welt sich mal richtig aussprechen wollen, gehen sie wandern. So sollen sogar die Hitzköpfe Strauß und Kohl zusammengefunden haben. Aber bringt’s das wirklich? Eine Nachbegehung.

Von Max Fellmann und Lars Reichardt

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Hier sollen die zwei sich entlanggehangelt haben, im Ernst? Der Pfad ist dreißig Zentimeter breit, links Felsen, rechts geht’s hundert Meter steil in die Tiefe, zum Festhalten ein kümmerlicher Draht, mit fragwürdigen Schrauben befestigt. Und da sind Franz Josef Strauß und Helmut Kohl mit ihren durchaus kapitalen Bäuchen rumgestiegen und haben währenddessen die Grundpfeiler der deutschen Politik besprochen? Kann ja wohl nicht sein. Oder eben doch: Wenn man Zeitzeugen glauben darf, fanden die beiden das herrlich. Keine Leibwächter, keine Journalisten, nicht mal Staatssekretäre oder sonst irgendwelche Mitarbeiter, einfach nur zwei Männer, allein mit sich, ihren Konflikten und ihren Bäuchen.

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