Psychologie»Verzeihen ist ein Geschenk, das wir uns selbst machen«

Lesezeit: 6 Min.

Credit: Oliver Rossi/ Getty Images

Kaum etwas ist so schwer, wie anderen zu vergeben – und kaum etwas so befreiend. Der US-Psychologe Robert Enright erklärt, welche Kraft in der Vergebung liegt und warum sogar Opfer von Gewalt und Missbrauch den Tätern verzeihen konnten. 

Interview von Lea Gittermann

Herr Enright, warum fällt es vielen Menschen so schwer zu vergeben?
Robert Enright: Vergebung ist für viele immer noch ein Zeichen von Schwäche oder davon, nachzugeben. Dazu kommt: Es wird kaum über das Vergeben gesprochen. Am Arbeitsplatz, in der Familie oder generell in der Gesellschaft: Über Verletzungen, die einem zugefügt wurden, spricht man viel öfter als darüber, wie man eine Verletzung vergeben hat.

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