Leben und GesellschaftWie es den Utøya-Überlebenden heute geht

Aus Heft 28/21

Lesezeit: 4 Min.

Andrea Gjestvang

Vor zehn Jahren wurden auf der norwegischen Insel Utøya 69 Menschen ermordet. 495 überlebten, die meisten waren Jugendliche. Das SZ-Magazin hat damals einige Überlebende porträtiert – und nun acht von ihnen wiedergetroffen. Was ist aus ihnen geworden?

Text von: Lara Fritzsche Fotos von: Andrea Gjestvang

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Es ist ganz und gar normal und doch eine Information, die einen stocken lässt: Die Kinder von Utøya bekommen nun selbst Kinder. Nach allem, was man erfahren hatte, gehört, womöglich unter Tränen aus den Worten der Überlebenden selbst, was man gelesen und sich gedacht hatte, schien eine Frage zu bleiben: Wie kann man nach Utøya weiterleben? Schon damals, 2011 und 2012, waren sich die Überlebenden selbst nicht sicher, wie es gehen sollte. Taten es einfach. Ohne viel zu planen, viel mehr zu wollen als Ruhe, Frieden und dass in den Schulgängen kein Durchzug entsteht und der Wind plötzlich Schultüren zuknallt.

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