Unikat Nr. 1 – Allein auf Neuschwanstein: Schloss Neuschwanstein ist das berühmteste der Schlösser von König Ludwig II. und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Bayern: 1,5 Millionen Besucherinnen und Besucher sind es pro Jahr. Das SZ-Magazin hat in den vergangenen 30 Jahren oft über dieses unwirklich schöne Bauwerk geschrieben, zuletzt über die vielen chinesischen Touristen vor Ort. Betritt man das Schloss und lässt sich vom Strom der Gäste treiben, wird man fast unweigerlich von einem Wunsch erfasst: »Hier mal ganz allein sein. Das wär’s.« Dank der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen ist das für die Gewinnerin oder den Gewinner dieses Unikates ausnahmsweise möglich: Außerhalb der offiziellen Besuchszeiten wird er oder sie ganz allein durch das Schloss geführt. Vielleicht lässt sich dann diese »ideal-monarchisch-poetische Einsamkeit« spüren, von der König Ludwig erzählte. Wem das dann doch zu einsam ist, kann eine Begleitperson mitbringen. Foto: DPA
In diesem Jahr feiert das »SZ-Magazin« seinen 30. Geburtstag. Aber die Geschenke sollen unsere Leserinnen und Leser bekommen: Wir verlosen 15 einzigartige Erlebnisse und Dinge – und alle Erlöse dieser Unikate-Aktion gehen an einen guten Zweck. Machen Sie mit!
Ihre Chance auf ein Unikat:
Z
Zum 30. Geburtstag des SZ-Magazins haben wir öffentliche Einrichtungen, Prominente und Unternehmen gebeten, Einzelstücke zu fertigen oder einmalige Erlebnisse zu ermöglichen, die es nicht zu kaufen gibt. Um diese Unikate können Sie sich bewerben, indem Sie Gutes tun: Spenden Sie fünf Euro an eine der unten aufgeführten Hilfsorganisationen. Auf den Überweisungsschein schreiben Sie im Verwendungszweck die Nummer Ihres Wunsch-Unikates (etwa »Unikat Nr. 12«).
Senden Sie ein PDF Ihrer Online-Überweisungsbestätigung per Mail an: unikate@sz-magazin.de.
Oder senden Sie die Kopie des gestempelten Überweisungsscheins und Ihre Kontaktdaten per Post an das SZ-Magazin Hultschiner Str. 8 81677 München Fax: 089/21 83-96 03 33
Jeder Überweisungsschein mit fünf Euro gilt als Los. Wenn Sie mehr spenden, erhöhen Sie Ihre Gewinnchancen: Überweisen Sie etwa 20 Euro an eine der genannten Hilfsorganisationen, erwerben Sie damit vier Lose; das Gleiche gilt, wenn Sie je fünf Euro an die Organisationen unten spenden. Bis zum 31. Januar 2021 können Sie für jedes der 15 Unikate spenden. Danach losen wir und benachrichtigen die Gewinnerinnen und Gewinner. Die Gelegenheiten, die Unikate einzulösen, hängen teilweise von der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie ab.
Wählen Sie eine Spendenorganisation – oder mehrere. Jede Spende muss mindestens fünf Euro betragen. Vergessen Sie nicht, Ihr Wunsch-Unikat in den Verwendungszweck zu schreiben!
Ärzte ohne Grenzen Bank für Sozialwirtschaft IBAN: DE72 3702 0500 0009 7097 00 BIC: BFSWDE33XXX
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Unternehmensgruppe Süddeutscher Verlag und ihre Angehörigen dürfen nicht teilnehmen. Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich.
Alle persönlichen Daten aus Ihrer Teilnahme werden nur zum Zwecke dieser Verlosung erhoben, verarbeitet und genutzt. Nach Beendigung des Gewinnspiels werden sie gelöscht. Zur Datenschutz-Erklärung: sz.de/szm_datenschutz
Unikat Nr. 2 – Essen von Maria Luisa Scolastra: Die »Villa Roncalli« war mal ein Jagdsitz, vor über dreißig Jahren kaufte und renovierte die Familie Scolastra das alte Gebäude und führt seitdem ein Restaurant plus elf Gästezimmer. Maria Luisa Scolastra kocht (und modernisiert) Rezepte, die überwiegend aus der Cucina povera Umbriens stammen. Seit acht Jahren schreibt sie für unsere Kolumne »Das Kochquartett« im SZ-Magazin. Zweimal kam sie in dieser Zeit nach Deutschland, einmal nach München, einmal nach Berlin. Sie kochte dort für unseren großen Interviewtisch, an dem wir jeweils Regisseurinnen, Politiker, Schauspielerinnen und Fußballer versammelten, um beim Essen über dieses und jenes zu plaudern. Das können Sie auch haben: Maria Luisa Scolastra kommt zu Ihnen nach Hause, um Sie zu bekochen. Sie müssen bloß drei, vier Freundinnen und Freunde dazu einladen. Termin nach Absprache im nächsten Jahr. Foto: Frank Bauer
Unikat Nr. 3 – Parlamentsführung von Martin Sonneborn: Eine Führung mit ihm durch das Europaparlament ist nicht nur ein Rundgang durch seine Arbeitsstätte, sondern auch eine Vorführung der Institution. Weil er ein Kunstsubjekt ist: Martin Sonneborn war von 2000 bis 2005 der Chefredakteur des Satiremagazins Titanic. 2004 gründete er »Die PARTEI«. 2014 wurde der Bundesvorsitzende Sonneborn mit 0,6 Prozent (184 525 Stimmen) ins Europäische Parlament gewählt. 2018 sagte er im SZ-Magazin über diese Tätigkeit in Brüssel: »Ich arbeite auch als Politiker mit dem Handwerkszeug, das ich bei Titanic gelernt habe. Es sind im Europaparlament andere Umstände, aber die gleichen Methoden.« Termin nach Absprache im Laufe des Jahres 2021. Foto: Andy Kania
Unikat Nr. 4 – Besuch bei Patek Philippe: Die Frage, warum Menschen so gern raus aufs Meer schauen – wo es ja gar nicht sooo viel zu sehen gibt außer jeder Menge Horizont und mehr oder weniger blauem Wasser –, hat die SZ-Magazin-Redakteurin Susanne Schneider in einem schönen Essay schon 2014 beantwortet. Der Künstler Simon Beck ist zwar gern am Strand, hat aber kaum mal einen Blick für die Wunder der See. Stattdessen arbeitet er. Der Engländer stapft mit unglaublicher Genauigkeit riesige Gemälde in den Sand, für das SZ-Magazin etwa so außergewöhnliche Uhrenmodelle wie eine »Nautilus Ref. 5711/A« von Patek Philippe. Die Gewinnerin oder der Gewinner dieses Unikates kann sich mit Begleitung davon überzeugen, wie viel Aufwand und Präzision auch die Fertigung einer echten Patek-Uhr erfordert. Das Unternehmen lädt ein zu einem exklusiven Besuch in die Manufaktur oder in das eigene Museum nach Genf – also ins Zentrum weltweiter Uhrmacherkunst. Foto: Raed Shakman
Unikat Nr. 5 – »Sagen Sie jetzt nichts«-Fotoshooting: »Sagen Sie jetzt nichts« – das ist einer der beliebtesten festen Bestandteile des SZ-Magazins. Seit 2006 sagt dort Woche für Woche jeweils eine prominente Person nichts – das heißt, das ist natürlich ganz falsch, jedenfalls wenn man »sagen« nicht nur als »sprechen« versteht, sondern als »sich äußern«: Dann wird auf diesen sieben Fotos nämlich mit Gesichtern und Gesten sehr viel gesagt. Unsere Gewinnerin beziehungsweise unser Gewinner wird bei sich zu Hause (innerhalb Deutschlands) Besuch von einer Fotografin oder einem Fotografen des SZ-Magazins bekommen. Die Fragen denkt sich die Redaktion aus – und die stummen und doch vielsagenden Antworten ergeben ein privates »Sagen Sie jetzt nichts«. Pressebild
Unikat Nr. 6 – Lesetipps von Christine Westermann: Zum Ende der Fernsehsendung Zimmer frei! gab uns Christine Westermann 2016 zusammen mit Götz Alsmann ein großes Interview und hat beim SZ-Magazin mal eine sehr gute, sehr harte Blattkritik gehalten. Sie war lange Zeit auch im Literarischen Quartett zu Gast – und sprach dort mit so viel ehrlicher und warmherziger Begeisterung für Bücher, dass man intuitiv eher ihren Leseempfehlungen folgen wollte als denen der Herumfuchtler um sie herum. Christine Westermann trifft sich mit der Gewinnerin oder dem Gewinner und macht, was sie eh gut kann: Fragen stellen, zuhören, Menschen in Schwung oder zum Nachdenken bringen. Und ein paar Tage nach diesem Kennenlernen wird sie sich dann noch mal melden: mit einer individuellen Buchempfehlungsliste – und das SZ-Magazin bezahlt dann gern die Rechnung im Buchladen. Foto: Markus Burke
Unikat Nr. 7 – Klavierstunde bei Igor Levit: Igor Levit hängt sehr gern am Handy, manchmal bis kurz vor Beginn seiner Klavierkonzerte, die ihn rasch weltberühmt gemacht haben. Auch sein Publikum hängt gern am Handy – und weiß oft nicht so recht, wie man die Dinger stumm schaltet. Nicht selten bimmelt dann mitten im Konzert ein Gerät. Levit kann beides gleichzeitig: Ganz in seiner Musik aufgehen und darüber lachen, wie respektlos die Klingelei im Publikum auf einen Künstler wirkt. Er sagte einmal sinngemäß: Solange die Leute den Anruf nicht auch noch annehmen, sei alles in Ordnung. Diese heitere Sicht auf die Dinge kann man nicht lernen. Und man kann auch nicht lernen, so Klavier zu spielen wie Igor Levit. Aber man kann es mal versuchen. Mit seiner Hilfe: Igor Levit gibt Ihnen eine Klavierstunde. Ob die Handys anbleiben oder ausgeschaltet werden, klären Sie bitte unter sich. Foto: Fritz Beck
Unikat Nr. 8 – Gedicht von Till Lindemann: Im Frühsommer 2012 begleiteten der Berliner Fotograf Andreas Mühe und der SZ-Autor Alexander Gorkow die Band Rammstein auf ihrer Tournee durch die USA und Kanada. Ekstatische Fans, lebensgefährliches Bühnenfeuerwerk, logistischer Stress, lange und tiefe Gespräche mit allen Band-Mitgliedern – es entstand eine preisgekrönte Reportage, die ein ganzes Heft füllte. Der Rammstein-Sänger Till Lindemann, der mit merkwürdiger Wunde auch auf dem damaligen SZ-Magazin-Titelbild zu sehen ist, schreibt nicht nur die Liedtexte für seine Band, sondern seit zwanzig Jahren auch Gedichte. Er hat Anfang des Jahres den Lyrikband 100 Gedichte im Verlag Kiepenheuer & Witsch veröffentlicht. Eines davon hat er für uns von Hand geschrieben, mit Tusche gezeichnet und es signiert. Pressebild
Unikat Nr. 9 – Rätseln mit CUS: Doch, ja, es gibt ihn wirklich, diesen mysteriösen CUS, der jede Woche ein neues Rätsel im SZ-Magazin ersinnt – Das Kreuz mit den Worten. Er wird Ihnen gegenübersitzen und Sie bei einem guten Glas Wein in die Kunst des Rätselmachens einführen. Vielleicht zählt er Ihnen auch seine liebsten Umschreibungen auf (allein für das Wort »Ehe« hat er rund 100 verschiedene erdacht). Und wenn Sie mögen, schlagen Sie ihm selbst ein paar Rätselfragen vor – wer weiß, vielleicht finden Sie die später im Heft. Nur eins dürfen Sie nicht: hinterher irgendjemandem erzählen, wie CUS aussieht. Das muss unter uns bleiben! Illustration: Nishant Choksi
Unikat Nr. 10 – Schlauer werden mit Armin Maiwald: Die Sendung mit der Maus kennt nicht nur jedes Kind in Deutschland – auch im SZ-Magazin kam die Maus immer wieder vor. Sei es in einem Sagen Sie jetzt nichts in Heft 9/2015 oder in einem langen Interview mit Armin Maiwald in Ausgabe 28/2003, dem Mann, der hier fast so bekannt ist wie das Nagetier. Dank Maiwald – einem der Erfinder der Sendung mit der Maus und Hauptdarsteller in unzähligen Sachgeschichten – wissen Millionen von Menschen, wie man sich einen Atomreaktor vorzustellen hat (illustriert durch Mausefallen und Tischtennisbälle) oder wie die Streifen in die Zahnpasta kommen (erklärt in Form von Sprechgesang). Am Anfang steht immer wieder die einfache und eben doch nicht einfache Frage: Wie funktioniert das? Für diese Verlosung, an der sowohl einzelne Kinder als auch ganze Schulklassen teilnehmen können, hilft nun Armin Maiwald bei der Beantwortung einer Alltagsfrage – ob im persönlichen Treffen, per Telefon oder mit anderen technischen Mitteln, hängt von den Möglichkeiten in Zeiten von Corona ab. Foto: imago images/Future Image
Unikat Nr. 11 – Spaziergang mit Uschi Glas: Kaum jemand steht so für das grandiose Schwabing von einst wie Uschi Glas. In Zur Sache, Schätzchen düste sie mit Werner Enke durch Münchens Straßen, provozierte Polizisten und kostete das süße Leben. Bis heute bewahrt der Film das Bild eines Stadtteils, in dem sich Aufbruchsstimmung und Gaudi verbinden. Nun (oder wie der Münchner sagt: Ja mei), inzwischen hat sich Schwabing gewandelt – aber es gibt sie noch, die versteckten Ecken und Seitenstraßen, in denen das Flair von früher zu spüren ist. Uschi Glas macht mit Ihnen einen Spaziergang durch den Englischen Garten, über die Leopoldstraße, zur Occam- und Hohenzollernstraße, vielleicht einen kleinen Umweg zum Siegestor und durchs Univiertel, an der Kunstakademie vorbei. Und ein Espresso sollte irgendwo auch noch drin sein. Termin nach Absprache im Frühjahr/Sommer 2021. Foto: ddp images
Unikat Nr. 13 – Atelierbesuch bei Erwin Wurm: Erwin Wurm zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Mit seinen Skulpturen zeigt er uns immer wieder, wie absurd die Welt ist, in der wir leben. Er selbst wohnt, nein, residiert im verlassensten Winkel Österreichs, in einer Art spätgotischem Landschlösschen, drum herum Stallungen, Wiesen, Schafe, ein hübscher Teich. In seinem Esszimmer hängen ein Beuys und ein Dürer nebeneinander. 2016 produzierte er für die Edition 46, die jährliche Kunstausgabe des SZ-Magazins, seine sogenannten Nudelskulpturen: Er legte Nudeln auf Menschen, Gemälde, eine Statue, seinen Cockerspaniel. Warum das Kunst ist und ob er in Wahrheit gar kein Chefblödler, sondern ein Melancholiker ist, kann ihn die Gewinnerin oder der Gewinner dieses Unikates bald selbst fragen: Erwin Wurm lädt sie oder ihn (mit Begleitperson) auf einen Schlossbesuch ein. Man wird Kunst von Wurm und anderen sehen und einen Menschen treffen, der überaus charmant ist – und ein großes Rätsel. Foto: Peter Rigaud/Shotview
Unikat Nr. 14 – Personalisierter Füllfederhalter von Montblanc: Schon lange haderte der SZ-Magazin-Autor Christoph Cadenbach mit seiner Unterschrift. Weil er nicht länger mit einem scheinbar beliebigen Sammelsurium von Strichen und Schnörkeln signieren wollte, bat er Profis um Hilfe – und schrieb im März 2018 eine Titelgeschichte über die ästhetischen und rechtlichen Herausforderungen bei dem Versuch, halbwegs erwachsen abzuzeichnen. Wer ebenfalls schöner schreiben will, kann es sich einfacher machen als Cadenbach: Das Hamburger Edelfeder-Unternehmen Montblanc steuert mit einem »Meisterstück Le Grand« nicht nur adäquates Schreibgerät bei, sondern bietet dem Gewinner oder der Gewinnerin zudem einen einmaligen »Bespoke-Nib-Service«, bei dem die Schreibfeder an die Wünsche und Gewohnheiten des Schreibenden angepasst wird. Der Wert dieses Unikates liegt bei 2200 Euro. Pressebild
Unikat Nr. 15 – Fünf Wörter an Axel Hacke: Die Frage, was Axel Hacke als Nächstes in seiner Kolumne schreibt, ist jede Woche eines der großen Mysterien. Nun darf eine Leserin oder ein Leser des SZ-Magazins den Inhalt von Hackes Kolumne beeinflussen – durch die Nennung von fünf Begriffen, die er in einem Text unterbringen muss. Zum Beispiel Onkel, Willi, Glückwunsch, Geburtstag, Sahnetorte. Oder auch Aalraupe, bamsen, Erdmilch, gnädiglich, Ungehabe. Welche Begriffe genannt werden, ist ganz egal, solange die Grenzen des guten Geschmacks eingehalten werden. Nach dem Erscheinen der Kolumne mit den fünf Begriffen wird die Gewinnerin oder der Gewinner zu einer Lesung von Axel Hacke eingeladen, bei der Hacke auch genau diesen Text vorliest. Onkel Willi (oder eine andere Begleitperson) ist dort natürlich ebenfalls willkommen. Anmerkung: Reise- oder Hotelkosten können nicht übernommen werden. Illustration: Dirk Schmidt