Leben und GesellschaftWie man den Alltag geflüchteter Menschen besser machen kann

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Menschen aus der Ukraine kommen mit dem Zug in Deutschland an. 
Menschen aus der Ukraine kommen mit dem Zug in Deutschland an.  Foto: DPA

Klar, erstmal müssen Unterkünfte und eine Grundversorgung organisiert werden. Doch das Leben besteht aus so viel mehr – vor allem aus Begegnungen mit anderen Menschen. Elf Experten-Tipps, die dabei helfen, den Alltag der Ukrainerinnen und Ukrainer in der Fremde so angenehm und menschlich wie möglich zu machen.

Protokolle: Luise Land Felix Moßmeier und Sara Peschke

Nicht Mitleid, sondern Respekt zeigen

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»Wenn Sie Menschen auf der Flucht aus der Ukraine treffen, dann überschütten Sie sie nicht mit Mitleid. Sie wissen selbst, wie furchtbar es ist, was sie erlebt haben und noch erleben. Begegnen Sie ihnen mit Respekt und aufrichtiger Anteilnahme. Fragen Sie nicht nach dem, was hinter ihnen liegt, danach, wie sich ein Bombenangriff anfühlt, sondern fragen Sie, was Sie tun können, um ihre Gegenwart und Zukunft besser zu machen. Gern auch ganz konkret: Was brauchen Sie am meisten? Eine Unterkunft? Lebensmittel? Internetzugang? Orientierungshilfe in der Stadt? Auch wenn die Hilfsbereitschaft gerade riesig ist, sind die Deutschen im direkten, ungeplanten Kontakt doch häufig sehr zurückhaltend. Aber Menschen tut es gut, wenn man auf sie zugeht.« (Alexander Grimm, Freiwilliger Helfer Flüchtlingsunterkunft München-Ramersdorf)

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