Leben und GesellschaftSo tuten als ob

Aus Heft 44/20

Lesezeit: 3 Min.

Besonders frustrierend war es früher, wenn man in einer Telefonzelle telefonieren wollte, vielleicht noch lange davor gewartet hatte, bevor jemand anders mit seinem Gespräch fertig war – und dann war besetzt. Telefonzellen, liebe Kinder, waren kleine Häuschen, die früher am Straßenrand standen, mit einem Telefon darin, das mittels Münzeinwurf in Betrieb genommen werden konnte.
Besonders frustrierend war es früher, wenn man in einer Telefonzelle telefonieren wollte, vielleicht noch lange davor gewartet hatte, bevor jemand anders mit seinem Gespräch fertig war – und dann war besetzt. Telefonzellen, liebe Kinder, waren kleine Häuschen, die früher am Straßenrand standen, mit einem Telefon darin, das mittels Münzeinwurf in Betrieb genommen werden konnte. Danny Lyon/Magnum Photos, Agentur Focus

Früher ärgerte man sich beim Telefonieren oft über das Besetztzeichen. Heute signalisiert das Telefon fast immer, die Leitung sei frei. Aber das, findet unser Autor, macht den Menschen erst recht unfrei.

Von Lars Reichardt

T

Tut. Tut. Tut. 480 Millisekunden Ton, 480 Millisekunden Pause. Einmal pro Sekunde, das ist der Besetztton – nicht zweimal pro Sekunde, das wäre der »Gassenbesetztton« bei Überlastung der gesamten Leitung.

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