SZ-Magazin: Herr Hübl, standen Sie schon einmal im Shitstorm?
Philipp Hübl: Shitstorm wäre übertrieben. Ich wurde nicht bedroht, und meine Wohnungstür wurde auch nicht beschmiert. Sagen wir, es war eine fäkale Brise.
Leben und Gesellschaft»Wer heute öffentlich eine Meinung vertritt, wird früher oder später attackiert«
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Inzwischen gehen wir mit winzigen Normverletzungen um, als handele es sich um ein Kapitalverbrechen, sagt der Philosoph Philipp Hübl. Ein Gespräch über die Dauerempörung im Netz und die Gefahr, dass sich ausgerechnet die Vernünftigen aus der öffentlichen Debatte zurückziehen.
Interview: Tobias Haberl