Leben und GesellschaftWarum Männer so fasziniert von Küchengeräten sind

Aus Heft 33/19

Lesezeit: 4 Min.

Warum Männer aus einfachen Dingen gern eine Wissenschaft machen, hat die Wissenschaft noch nicht abschließend geklärt.
Warum Männer aus einfachen Dingen gern eine Wissenschaft machen, hat die Wissenschaft noch nicht abschließend geklärt. Illustration: Dominik Dabrowski

Wenn Männer über Ernährung sprechen, geht es vor allem um Technik: um Barbecue-Smoker, Dampfgarer oder auch Getreidemühlen. Steckt hinter diesem Phänomen ein verzweifelter Hilferuf?

Text: Susanne Schneider Illustrationen: Dominik Dabrowski

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Da lacht er, der Ernährungspsychologe, und sagt: »Getreidemühlen? Das passt.« Warum es passt? Das liegt am Mega-Erfolg von Bas Kasts Buch Der Ernährungskompass, vor allem aber am Untertitel: »Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung«. Dass in diesem Buch kein einziges Mal das Wort Getreidemühle vorkommt, stimmt, aber genau das ist die Geschichte – die Geschichte eines typisch männlichen Umwegs.

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