Leben und GesellschaftWann sind wir zu dem geworden, was wir haben?

Aus Heft 10/24

Lesezeit: 13 Min.

Foto: iStock

Die meisten Menschen kaufen immer weiter, obwohl sie schon viel zu viel Zeug besitzen – und es eigentlich besser wissen. Woher kommt diese unbewusste Gier? Und wie schafft man es, den Versuchungen des Konsums zu widerstehen? 

Von Theresa Hein

I

Ich glaube, kein Mensch auf der Welt findet sich jeden Tag schön. Meine aufs Aussehen bezogene Unsicherheit ist eine Begleiteigenschaft, die aus meiner Pubertät stammt und sich ins Erwachsenenleben hineingerettet hat, wo sie jetzt trotz viel Lebensfreude und einem phasenweise grotesk sicheren Selbstbewusstsein an mir dranhängt wie die rudimentären Flügel an einem Pinguin, einfach da. Wenn die Unsicherheit anklopft, kann ich nichts dagegen tun, sie tut vielmehr etwas mit mir. Sie lässt mich Klamotten kaufen.

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