Garten»Man erlebt das Werden und Vergehen in der Natur unmittelbar«

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Wenn man beim Kompostieren alles richtig macht, kommt dabei am Ende das hier heraus: frische, angenehm duftende Komposterde.
Wenn man beim Kompostieren alles richtig macht, kommt dabei am Ende das hier heraus: frische, angenehm duftende Komposterde. Foto: Tortoon/istock

Ein guter Komposthaufen stinkt nicht – und ist für jeden Garten eine Wohltat. Hier erklären zwei Fachleute, warum frischer Rasenschnitt und viele Unkräuter nicht auf den Kompost gehören, weshalb man Komposterde so bald wie möglich verbrauchen sollte und warum Kompostieren sogar eine spirituelle Dimension haben kann.

Interview von Johannes Waechter

Das Grundprinzip des Kompostierens ist einfach: Man schmeißt Gartenabfälle auf einen Haufen, wo diese dann mit der Zeit verrotten und zu Komposterde werden, die man anschließend wieder im Garten verteilt. Dieser Prozess hat viele Vorteile, zum Beispiel dass Komposterde voller wertvoller Nährstoffe steckt und dass man sich, wenn man selbst kompostiert, die Mühe sparen kann, die im eigenen Garten anfallenden Pflanzenabfälle zum Wertstoffhof oder zur Kompostanlage zu fahren. Doch was in der Theorie ganz einfach ist, kann in der Praxis leicht schiefgehen, wie auch die beiden Fachleute wissen, die wir befragt haben: die Gartenbauingenieurin und Autorin Agnes Pahler und den Gartenbautechniker Gottfried Röll von der Bayerischen Gartenakademie. Aus unserem großen Kompost-FAQ erfahren Anfänger alles, was man über das Kompostieren wissen muss, doch auch für erfahrene Privatgärnerinnern und -gärtner dürfte noch viel Neues darin stecken.

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