SZ-Magazin: Sie haben eine fast zweijährige Tochter und einen vierjährigen Sohn. Mit welcher Kreation haben sie Sie zuletzt überrascht?
James Otter: Kürzlich hat mein Sohn aus Magnetbausteinen komplexe Gebilde zusammengesetzt, die mich wirklich verblüfft haben. Ich finde es großartig, dass Kinder nie zögern, sich einfach auszuprobieren. Sie besitzen noch diese wundervolle Freiheit. Außerdem scheuen sie keinen Moment davor zurück, ihre Werke selbstbewusst der Welt zu präsentieren: Mama! Papa! Schaut, was ich gemacht habe!
Leben und Gesellschaft»Es gibt uns eine tiefe Befriedigung, etwas zu erschaffen, das es zuvor nicht gab«
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Viele Erwachsene haben es verlernt, mit eigenen Händen kreativ zu sein. James Otter baut preisgekrönte hölzerne Surfbretter und hat ein Buch darüber geschrieben, warum das Selbermachen so gut tut. Ein Gespräch über die Kunst des Loslegens – und den sagenumwobenen Flow.
Interview: Dela Kienle