Leben und Gesellschaft»Was ich in der Realität falsch finde, kann mich im Porno erregen«

Aus Heft 32/23

Lesezeit: 15 Min.

Madita Oeming, 37, in ihrem Wohnzimmer in Göttingen. An der Wand hängt auch ein Buchcover von  Moby Dick . Ihre Masterarbeit handelte von der Rolle dieses Romans in der US-Pornografie.
Madita Oeming, 37, in ihrem Wohnzimmer in Göttingen. An der Wand hängt auch ein Buchcover von Moby Dick. Ihre Masterarbeit handelte von der Rolle dieses Romans in der US-Pornografie. Foto: Anna Peschke

Sind Sexfilme kulturell wertvoll? Was ist von »feministischen Pornos« zu halten? Und wann können einem Tränen der Rührung kommen? Ein Interview mit der Porno-Forscherin Madita Oeming.

Interview: Susan Djahangard und Marvin Ku

Madita Oeming hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen als Expertin für Pornografie gemacht. Die Amerikanistin promoviert über Pornosucht, mit Studierenden analysiert sie in Seminaren Sexfilme. Für dieses Interview lädt sie in ihr Wohnzimmer in der Göttinger Altstadt. Viereinhalb Stunden wird das Gespräch dauern. An der Wand steht ein langes Regal, gefüllt mit Büchern über Scham und Sex, ein Zweig mit Blüten ragt aus einer gelben Penisvase, darunter steht ein beigefarbener Dildo.

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