SZ-Magazin Herr Grünbein, Sie sind Deutschlands größter Dichter, haben mit 33 Jahren den Georg-Büchner-Preis bekommen, wurden von der Kritik als »Junggenie« gefeiert. Gibt es etwas Banales, an dem Sie Freude haben?
Durs Grünbein: Eine große cineastische Leidenschaft. Ich schaue fast jeden Abend einen Film – im Heimkino.
Leben und Gesellschaft»Dichtung ist nie überflüssig, sondern lebenserhaltend«
Aus Heft 27/24
Lesezeit: 19 Min.

Durs Grünbein gehört zu den bedeutendsten Lyrikern Deutschlands – und hält sich selbst für vollkommen gewöhnlich. Im Interview spricht er über das Dichten als Existenzform, seine Enttäuschung über Olaf Scholz und darüber, warum er keine Angst vor Putin hat.
Interview: Tobias Haberl Fotos: Matthias Ziegler