SZ-Magazin: Wie fühlt es sich an, angekommen zu sein?
Beate Mitzscherlich: Das hat viel mit Sicherheit zu tun, oder mit einer Selbstverständlichkeit. Ich bewege mich ganz selbstverständlich, ich kenne die Wege, ich brauche kein Navi mehr. Ich merke, dass ich drei Wochen gar nicht mehr ans alte Zuhause gedacht habe. Es ist ein entspannter Zustand. Ich weiß, wo es langgeht, im wörtlichen Sinne.
Leben und Gesellschaft»Heimweh ist ein Zeichen von emotionaler Bindung«
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Die Psychologin Beate Mitzscherlich ist Professorin an der Westsächsischen Hochschule Zwickau und forscht unter anderem zu Identität und Heimat.
Foto: privatIm Gespräch verrät die Psychologin Beate Mitzscherlich darüber, wie man in einer fremden Stadt gut ankommt. Dazu erzählen sechs Menschen, was ihnen geholfen hat.
Interview: Lea Stuber