Leben und Gesellschaft»Mir fehlt ein warmes Wir«

Aus Heft 23/22

Lesezeit: 21 Min.

Ferdos Forudastan (links) und Dunja Ramadan waren früher Kolleginnen im Politikressort der Süddeutschen Zeitung.
Ferdos Forudastan (links) und Dunja Ramadan waren früher Kolleginnen im Politikressort der Süddeutschen Zeitung. Tanja Kernweiss, Julia Sellmann

Ihre Väter wanderten einst ein, doch die Journalistinnen Ferdos Forudastan und Dunja Ramadan fühlen sich bis heute immer wieder fremd. Ein Briefwechsel über ihre Heimat Deutschland, anhaltende Diskriminierung – und die Frage, was sich ändern müsste.

Von Ferdos Forudastan und Dunja Ramadan Fotos: Tanja Kernweiss, Julia Sellmann

Liebe Ferdos,

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ich weiß nicht, ob du das Gefühl kennst, aber bei mir war es auf einmal da. Dieses Gefühl, mich vielleicht doch getäuscht zu haben in dem Bild, das ich von Deutschland hatte, dem Land, in dem ich geboren bin, meinem Mutterland. Immer häufiger stelle ich mir Fragen wie: Werden Menschen, die anders als die Mehrheit aussehen und glauben, jemals frei von Diskriminierung hier leben können? Wie viele »Dammbrüche«, »Einzelfälle« und »Grenzüberschreitungen« wird es noch geben? Bin ich alleine mit diesen Gedanken, oder kennst du sie auch?

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