FotoautomatenLiebeserklärung an die Erinnerungskabine

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Zahlreiche Streifen aus dem Fotoautomaten, wie sie jeder kennt. Der Mann auf den Bildern: Alan Adler.
Zahlreiche Streifen aus dem Fotoautomaten, wie sie jeder kennt. Der Mann auf den Bildern: Alan Adler. Foto: © Alan Adler/Metro Auto Photo aus dem Buch Auto-Photo: A Life in Portraits, veröffentlicht von Centre for Contemporary Photography & Perimeter Editions

Der erste Fotoautomat wurde vor 100 Jahren aufgestellt. Trotz Smartphone hält er sich bis heute. Was ist das Geheimnis dieser Blitzkarriere? 

Von Lara Fritzsche

Als der erste Fotoautomat der Welt gilt jener, der 1925 in New York City aufgestellt wurde, unweit vom Times Square, 1659 Broadway, zwischen der 51. und 52. Straße. Entwickelt hatte ihn Anatol Marco Josepho, ein jüdischer Immigrant aus Russland. »Photomaton« nannte er seinen Kasten, in dem er sich auch selbst fotogra­fierte. Ein Bilderstreifen von 1928 mit drei Fotos zeigt einen jungen Mann mit gegelten Haaren, er trägt einen Anzug, das weiße Hemd ragt aus den Sakkoärmeln, lässig hält er eine Pfeife neben den Mund, im Arm einen weißen Terrier, dazu ein schäkernder Blick. Definitiv eine Inszenierung jener Art, wie sein Automat sie befördern sollte.

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