Leben und GesellschaftWas vom Aussteigertraum übrig blieb

Aus Heft 24/24

Lesezeit: 12 Min.

1968: Während in ganz Europa Studenten für linke Utopien auf die Straße gingen, lebte Schmidbauer seine ganz persönliche Utopie in der Toskana. Vor dem Steinhaus sitzen zwei seiner Töchter.
1968: Während in ganz Europa Studenten für linke Utopien auf die Straße gingen, lebte Schmidbauer seine ganz persönliche Utopie in der Toskana. Vor dem Steinhaus sitzen zwei seiner Töchter. Foto: privat

Die Toskana ist für viele Deutsche ein Sehnsuchtsort. Der Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer besitzt dort seit fast 60 Jahren ein Bauernhaus, bis heute ohne fließend Wasser. Über ein Leben zwischen Idealisierung und Einfachheit – und über kindliches Glück.

Von Wolfgang Schmidbauer

D

Das Steinhaus lag in mittlerer Höhe über dem weiten, von anmutigen Hügeln durchzogenen Sieve-Tal. An klaren Tagen sah man bis zu den Bergen hinter Pistoia über eine von Pappelreihen, Weinstöcken und Gehöften gesprenkelte Landschaft des Mugello, durch die sich der Fluss schlängelte. Am Abend tastete das schräge Sonnenlicht nach den Konturen der Hügel, die sich aus dem aufsteigenden Dunst erhoben.

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