Angst vor dem VergessenWie man lernt, sich an schöne Momente zu erinnern

Lesezeit: 7 Min.

»Wir vergessen viel weniger, als wir denken«, sagt der Neuropsychologe Nikolai Axmacher.
»Wir vergessen viel weniger, als wir denken«, sagt der Neuropsychologe Nikolai Axmacher. Foto: Getty Images | Jena Ardell

Weil sie panische Angst vor der Vergesslichkeit hat, notiert unsere Autorin alles, was ihr wichtig ist. Doch im Gespräch mit einem Neuropsychologen wird klar: Man kann sein Gedächtnis gezielt stärken – aber man muss dabei ganz anders vorgehen.

Von Anna Scheld

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Ich habe 7752 Notizen auf dem Handy, die mich an all das erinnern, was ich nicht vergessen will. Serien, die ich gucken möchte: Babylon Berlin, Euphoria, The Crown. Gerichte, die ich kochen kann, wenn ich nicht weiß, was ich essen soll: Quinoa-Salat, Linseneintopf. Unzählige Einkaufslisten, eine für die Drogerie, eine für Lidl. Hunderte Packlisten vergangener Reisen. Leute, die ich in Hamburg kenne. Themen für Smalltalk, für den Notfall.

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