Wir gucken aufs Meer, während sie erzählt. Es glitzert jetzt schon so wunderbar und sieht unwiderstehlich aus. Und dann noch diese Geschichte. Die Frau neben mir schildert eine Katamaran-Fahrt. Sie habe den Wind in den Haaren spüren wollen, mal auf die Bucht gucken von der Meerseite her, und es habe leckeres Geschnetzeltes gegeben. Das seien eigentlich ihre Beweggründe gewesen, aber dann … Sie strahlt und zeigt ausladend aufs Meer. »Dann war alles voller Delfine«, sagt sie. Mein Herz klopft, und ich strahle mit ihr. Wer sich gelegentlich über Delfine in freier Wildbahn unterhält, weiß, dass das Gespräch ab diesem Moment nicht sinnvoll weitergehen kann. Es gibt nichts mehr zu sagen. Sie hat sich gefreut, und ich konnte die Freude nachfühlen, weil ich sie kenne. Mehr kann man nicht tun.
Leben und GesellschaftUnbeschreiblich schön
Aus Heft 18/24
Lesezeit: 7 Min.

Wie viel man in der Nähe von Delfinen spürt, hängt nicht direkt davon ab, wie viel man von ihnen sieht.
Foto: GettyImages/by wildestanimalWer einmal Delfine in freier Wildbahn gesehen hat, der weiß: Die schönsten Dinge des Lebens lassen sich weder fotografisch festhalten, noch mit Worten beschreiben. Man muss sie im Herzen behalten.
Von Lara Fritzsche
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