Leben und GesellschaftAllein stehend

Aus Heft 28/20

Lesezeit: 17 Min.

Mitten in der Gesellschaft und doch am Rand: Michèle Loetzner mit ihrer Tochter.
Mitten in der Gesellschaft und doch am Rand: Michèle Loetzner mit ihrer Tochter. Foto: Evelyn Dragan

Wer in Deutschland ohne Partner Kinder erzieht, wird vom Staat systematisch benachteiligt – und gesellschaftlich immer noch geringgeschätzt. Unsere Autorin weiß das nur zu gut: Sie ist Alleinerziehende in dritter Generation.

Von Michèle Loetzner

S

Sind Sie sich sicher, dass das der Vater ist, oder kommt da, na ja, Sie wissen schon, noch jemand anderes in Frage?«

Frage an meine Oma, 1954.

»Wir haben natürlich alles an den Vater geschickt. Wollen Sie selbst entscheiden, auf welche weiterführende Schule Ihre Tochter geht?«

Frage an meine Mutter, 1992.

»Kann man da nichts machen?«

Frage von mir, 2019.

Siebzig Jahre Bundesrepublik, drei Frauen, ein Problem: alleinerziehend.

Zur Startseite

Mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: