Kunst»Fürs Museum braucht man kein Abitur«

Aus Heft 30/19

Lesezeit: 11 Min.

Der Museumsdirektor Eike Schmidt, 51, im Saal der Niobe.
Der Museumsdirektor Eike Schmidt, 51, im Saal der Niobe. Foto: Mattia Balsamini

Wie lange sollten Besucher sich mit einem Gemälde beschäftigen? Sind Selfies vor Meisterwerken in Ordnung? Und wie können Warteschlangen kürzer werden, wenn gleichzeitig der Andrang wächst? Ein Gespräch mit Eike Schmidt, dem Direktor der Uffizien in Florenz.

Interview: Tobias Haberl

SZ-Magazin: Es war nicht leicht, dieses Interview mit Ihnen zu ­führen. Der erste Termin wurde abgesagt, der zweite spontan in zwei Hälften geteilt, von denen der zweite Teil kurzfristig auf den nächsten Tag verschoben wurde, an dem er wiederum mehrfach nach hinten verlegt wurde. Sie sind im Stress, oder?
Eike Schmidt: Na ja, als Museums­direktor hat man meis­tens drei oder vier Feuerchen gleichzeitig zu löschen.

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