SZ-Magazin: Wie oft sitzen Sie heute, mit fast neunzig Jahren, noch am Zeichentisch?
Hans Traxler: Ich versuche, jeden Tag zu arbeiten, auch sonntags. Und zwar immer über den Tag verteilt drei Stunden. Eine Stunde vormittags zwischen elf und zwölf, eine weitere nach meinem Mittagsschlaf und dann schließlich noch eine nachts zwischen elf und zwölf.
Kunst»Nur Stümper benutzen Radiergummis«
Aus Heft 15/19
Lesezeit: 13 Min.

Hans Traxler in seiner Wohnung in Frankfurt. Den Hund nutzte er bei der Illustration von Morgenstern-Gedichten als Vorbild für das Fantasietier »Nasobēm«
Foto: Evelyn DraganDer Zeichner Hans Traxler verrät, warum seine Kunst so viel anstrengender als Malen ist, warum er mit Jackson Pollock früher wenig anfangen konnte – und wie die Komik ins Bild kommt.
Interview: Johannes Waechter Zeichnungen: Hans Traxler