Kunst»Wir sind alle ein bisschen besessen in der Familie«

Aus Heft 37/19

Lesezeit: 12 Min.

Mutter und Sohn: Heide und Christian Schwochow im Birkenwald. Als Kind spielte Christian Schwochow hier, im Angesicht der Berliner Mauer.
Mutter und Sohn: Heide und Christian Schwochow im Birkenwald. Als Kind spielte Christian Schwochow hier, im Angesicht der Berliner Mauer. Urban Zintel

Heide und Christian Schwochow sind Mutter und Sohn – und machen zusammen Filme, in denen die deutsch-deutsche Geschichte immer Thema ist. Ein Gespräch über die DDR, den Mauerfall, den neuen Film »Deutschstunde« und eine besondere Familiengeschichte.

Interview: Carla Woter Fotos: Urban Zintel

SZ-Magazin: Ihr neuer gemeinsamer Film Deutschstunde, nach dem berühm­ten Roman von Siegfried Lenz, Drehbuch Frau Schwochow, Regie Herr Schwochow, kommt symbolträchtig am Tag der deutschen Einheit in die Kinos…
Christian Schwochow: Jubiläen sagen mir nichts, selbst dreißig Jahre Mauerfall nicht.
Heide Schwochow: Mir auch nicht. Aber auf die Premiere freue ich mich. Wir treffen uns vorher, es gibt ein Glas Sekt und was Kleines zu essen, und dann gehen wir zusammen ins Kino.

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