KunstIm Ockermilieu

Aus Heft 47/20

Lesezeit: 10 Min.

Vater und Sohn bei der Rohstoffsuche: Georg und David Kremer im Steinbruch in Götzendorf bei Nürnberg.
Vater und Sohn bei der Rohstoffsuche: Georg und David Kremer im Steinbruch in Götzendorf bei Nürnberg. Markus Burke

Ein Familienunternehmen im Allgäu versorgt die Restauratoren des Louvre ebenso mit passenden Farbtönen wie weltbekannte Künstlerinnen und Künstler. Viele dieser Pigmente entstehen nach uralten Rezepten – und doch ist die Suche nach neuen Farben nie zu Ende.

Von Gerd Schild Fotos: Markus Burke

D

Die Geschichte mit dem Ocker aus der Oberpfalz beginnt vor etwa zehn Jahren. Damals steht Georg Kremer im Stadtmuseum von Sulzbach-Rosenberg, in dem auch die jahrhundertealte Farbgeschichte der Region gezeigt wird. Das heißt vor allem: die Ocker-Geschichte. Aus der eisenoxidhaltigen Erde der Gegend wurden Lacke hergestellt oder Wandanstriche – bis heute sind viele der verputzten Häuser in einem Ockerton gehalten. Überhaupt ist Ocker eine der zentralen Farben der Menschheit, viele der ältesten Kunstwerke wurden in Ocker gemalt, etwa die viele Tausend Jahre alten Höhlenmalereien aus der Höhle von Lascaux.

Zur Startseite

Mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: