Kunst»Am Ziel sind wir erst, wenn es unser Atelier nicht mehr braucht«

Aus Heft 46/22

Lesezeit: 5 Min.

Die Atelier-Goldstein-Künstlerinnen  Hans-Jörg Georgi ,  Franz von Saalfeld ,  Julius Bockelt ,  Tina Herchenröther ,  Juewen Zhang  und  Julia Krause-Harder  (von links oben nach rechts unten).
Die Atelier-Goldstein-Künstlerinnen Hans-Jörg Georgi, Franz von SaalfeldJulius BockeltTina Herchenröther, Juewen Zhang und Julia Krause-Harder (von links oben nach rechts unten). Matthias Ziegler

Jahrhundertelang wurden die Werke von Künstlerinnen und Künstlern mit geistiger Beeinträchtigung übersehen oder vernichtet. Heute bekommen sie endlich Aufmerksamkeit – auch, weil einige sich auf dem Kunstmarkt durchsetzen. Das SZ-Magazin zeigt exklusiv die Kunst von sechs Künstlern des Ateliers Goldstein in Frankfurt.

Texte und Interviews: Tobias Haberl Fotos: Matthias Ziegler

Irgendwie passt es, dass man das Atelier Goldstein von der Straße aus nicht sehen kann, dass die Remise aus dem 19. Jahrhundert, in der es untergebracht ist, verwunschen in einem Innenhof in Frankfurt-Sachsenhausen liegt, dass man also nicht im Vorbeigehen auf diesen Ort stößt, sondern neugierig sein und sich ein bisschen anstrengen muss, um ihn zu finden und erst recht, um ihn zu verstehen.

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