Architekt Daniel Libeskind im Interview»Man muss raus auf die Straße, um Architekt zu sein«

Aus Heft 19/26

Lesezeit: 11 Min.

Daniel Libeskind vor seinem Büro in Manhattan unweit des One World Trade Center
Daniel Libeskind vor seinem Büro in Manhattan unweit des One World Trade Center Foto: Jeremy Liebman

Ground Zero in New York und das Jüdische Museum in Berlin machten ihn weltberühmt: Der Architekt Daniel Libeskind erklärt, warum seine Häuser Geschichten erzählen sollen.

Interview von Laura Weißmüller

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Ein Montagvormittag Mitte April 2026 in New York. Daniel Libeskind hat Rückenschmerzen, lässt sich aber nichts anmerken. Seine Mitarbeiterin hat ihm ein Wärmepflaster besorgt, für alle Fälle. Anfang Mai wird der Architekt seinen Achtzigsten feiern, doch er wirkt energiegeladen. Nach dem Interview wird er eine Videokonferenz mit der Liberalen Jüdischen Gemeinde in München haben. Dort soll vielleicht bald seine Synagoge gebaut werden.

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