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Ein Montagvormittag Mitte April 2026 in New York. Daniel Libeskind hat Rückenschmerzen, lässt sich aber nichts anmerken. Seine Mitarbeiterin hat ihm ein Wärmepflaster besorgt, für alle Fälle. Anfang Mai wird der Architekt seinen Achtzigsten feiern, doch er wirkt energiegeladen. Nach dem Interview wird er eine Videokonferenz mit der Liberalen Jüdischen Gemeinde in München haben. Dort soll vielleicht bald seine Synagoge gebaut werden.
