Krankheit»Wir alle hatten Angst«

Aus Heft 23/21

Lesezeit: 17 Min.

Nicholas Nixons Foto von 1987 wurde berühmt: Es zeigt den an Aids erkrankten Harvard-Studenten Robert Sappenfield mit seinen Eltern.
Nicholas Nixons Foto von 1987 wurde berühmt: Es zeigt den an Aids erkrankten Harvard-Studenten Robert Sappenfield mit seinen Eltern. Foto: © Nicholas Nixon, Robert, Ginny and Bob Sappenfield, Dorchester, Massachusetts, 1988 (August) courtesy Fraenkel Gallery, San Francisco

Anfangs wurde Aids »Schwulenkrebs« genannt, dann infizierten sich auch Heterosexuelle. Man wusste nicht: Ist Küssen ansteckend? Immer mehr Menschen starben, es half kein Medikament, eine Impfung gibt es bis heute nicht. Die 40-jährige Geschichte des HI-Virus – erzählt von Zeitzeugen.

Protokolle: Gabriela Herpell und Lars Reichardt

A

Am 5. Juni 1981 berichtet ein kalifornischer Wissenschaftler im Wochenblatt der ­US-Gesundheitsbehörde über ungewöhnliche Pilzinfektionen und Lungenent­zündungen bei sonst gesunden, jungen Männern. Ihr Immunsystem war offenbar zusammengebrochen. Am 3. Juli erscheint in der »New York Times« ein Artikel über ähnliche Krankheitsfälle in New York. Die Erkrankten sind ebenfalls Männer, promiske Homosexuelle. 1982 stellt sich heraus, dass die Krankheit auch bei Drogensüchtigen und Blutern auftritt. Die Suche nach der Ursache beginnt – und eine weltweite Angst.

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