Neu im Job zu sein ist aufregend und verunsichernd zugleich. Die Unsicherheit ist der nicht so schöne Teil daran, vor allem wenn Unsicherheit bedeutet, dass man Angst hat, etwas falsch zu machen. Die Autorin Tupoka Ogette sagt, Unsicherheit sei zu Unrecht negativ besetzt, denn unsicher zu sein heiße: Ich bin in Bewegung, die Gesellschaft ist in Bewegung. Unsicherheit kann also eine gute Eigenschaft sein – wenn man sich nicht selbst dafür tadelt. Hätte mir das jemand am Anfang meiner beruflichen Laufbahn gesagt, hätte mir das geholfen, denn Unsicherheit war meine ständige Begleiterin. Und ja, ich weiß, wie wichtig Selbstzweifel sind. Aber die Unsicherheit hätte ich schon gern manchmal positiver betrachtet.
KarriereWas ich gern am Anfang meines Berufslebens gewusst hätte
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Sich mehr Zeit lassen, nicht alles so persönlich nehmen, auf sich aufmerksam machen: Viele entscheidende Dinge werden einem erst im Laufe des Berufslebens klar. Wir haben Menschen mit viel Arbeitserfahrung gefragt, was sie ihrem jüngeren Berufs-Ich heute raten würden.
Protokolle: Gabriela Herpell und Marvin Kalwa