Jetzt mal ehrlich»Zu zehn Prozent der Zeit habe ich doch ein kurzes Gefühl von Eifersucht«

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Hendrik (27) mit einer seiner Parterinnen.
Hendrik (27) mit einer seiner Parterinnen. Foto: privat

Weil Hendrik Verlustängste hatte, ging seine letzte Beziehung in die Brüche. Seitdem lebt er polyamor. Hier erzählt er von seinen Partnerinnen Franzi und Annika, den Herausforderungen – und davon, was er über die Liebe gelernt hat. 

Protokoll: Hanna Winterfeld

V

Vor ungefähr zwei Jahren ging meine letzte monogame Beziehung in die Brüche – eine Beziehung, von der ich dachte, dass sie niemals enden würde. Aber ich war oft eifersüchtig und habe mich aus Verlustangst an meine damalige Partnerin geklammert. Das Ende dieser Beziehung hat mich tief erschüttert. Ich habe mir gedacht: Wenn selbst das nicht hielt, muss irgendetwas an meinem Beziehungsmuster, meinen Überzeugungen und Werten grundlegend falsch sein. Ich habe alles in Frage gestellt und an meinen ungelösten Beziehungskonflikten aus der Kindheit gearbeitet. Daraufhin habe ich mir meine eigenen Glaubenssätze und Überzeugungen geschaffen: Kein Mensch gehört irgendjemandem. Ich möchte niemandem vorschreiben, wen er lieben darf, und ich möchte nicht, dass andere das für mich tun.

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