Kaffeepausen in der Sonne, lange Tage am See, und für viele rückt auch der Strandurlaub näher. Bei aller Euphorie über den Sommer sollte man die Haut vor UV-Strahlung schützen, an wolkenfreien ebenso wie an bewölkten Tagen. Denn auch da kann der UV-Index hoch sein. »Die Haut merkt sich alles«, sagt die Dermatologin Katharina Schwede. Ein Sonnenbrand sei die kurzfristige Reaktion auf zu hohe UV-Belastung. Langfristig bildeten sich mehr Falten und Pigmentverfärbungen, und die Haut werde dicker. »Deswegen hatten auf dem Feld schuftende Bauern früher, als Äcker in der prallen Sonne per Hand bestellt wurden, eine so ledrige Haut.« Abgesehen davon, erklärt Schwede, beeinflusse »das ständige Beschießen mit UV-Strahlung die Reparaturmechanismen der Haut«. Das schlägt sich in den steigenden Zahlen der Hautkrebsdiagnosen nieder: Die stationären Behandlungsfälle sind um 75 Prozent höher als vor 20 Jahren, die Diagnosehäufigkeit von weißem Hautkrebs hat sich mehr als verdoppelt. Unbehandelt entarten diese zu Plattenepitelkarzinomen, die im schlimmsten Fall tödlich sind.
Gut getestet»So unbedenklich, wie das Marketing vorgibt, ist die Creme nicht«
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UV-Strahlen lassen die Haut nicht nur schneller altern – sie können auch zu Hautkrebs führen. Experten raten deshalb, täglich Sonnencreme zu nutzen. Praktisch sind da Produkte, die Tagespflege und Lichtschutzfaktor vereinen. Eine Dermatologin hat zwölf solcher Cremes getestet – und während einige angesagte Produkte sie enttäuschten, war sie von den günstigsten positiv überrascht.
Von Simone Kamhuber
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