Gut getestet»Täglich eine Mundspülung zu verwenden, kann mehr schaden als nutzen«

Lesezeit: 9 Min.

Foto: GettyImages/Jose A. Bernat Bacete

Für ein frisches Gefühl und gesundes Zahnfleisch schwören viele auf Mundspülungen. Doch welche kann man unbedenklich regelmäßig verwenden? Drei Zahnärzte haben elf Drogerieprodukte getestet und erklären, worauf man achten sollte.

Von Viola Koegst

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Zweimal täglich gründlich Zähne putzen – diese Faustregel der Mundhygiene befolgen die meisten Deutschen. Um die Zahnzwischenräume kümmern sich viele aber nicht so regelmäßig. Manch einer erhofft sich von Mundspülungen eine bequeme Lösung zur Entfernung von Zahnbelag, Vorbeugung von Karies und Pflege des Zahnfleisches. »Mundspüllösungen ersetzen weder das Zähneputzen noch eine Reinigung der Interdentalräume mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen, sondern können lediglich insgesamt die Plaquekontrolle unterstützen und somit Karies und Zahnfleischentzündungen vorbeugen«, sagt die Zahnärztin Medya Mardi. Vor allem medizinische Mundspüllösungen seien aufgrund ihrer Nebenwirkungen über einen längeren Zeitraum nicht zu empfehlen. Sie enthalten höhere Wirkstoffkonzentrationen als kosmetische Produkte. Mundspüllösungen helfen bei akuten Entzündungen im Mundbereich und unterstützen bei der mechanischen Plaquekontrolle, also der Verringerung und Verhinderung von Zahnbelag, etwa während kieferorthopädischer Behandlungen.

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